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Energiesparen beim Kochen

  • Schnellkochtöpfe (Dampfdrucktöpfe) sparen bis zu 50% Energie und Zeit.
  • ·Nur Töpfe und Pfannen mit ebenen Böden verwenden.
  • Wählen Sie eine Kochgeschirrgröße, die zu dem Kochplattendurchmesser passt.
  • Elektroherd-Platten kurz vor Beendigung des Kochvorganges ausstellen und die Restwärme nutzen.
  • Töpfe und Pfannen wenn möglich mit Deckel verschließen.
  • Nicht mehr Wasser als nötig verwenden.

Beim Waschen

  • Waschmaschinen möglichst immer voll beladen, bzw. neue Modelle mit einer Mengenautomatik benutzen.
  • Für normal verschmutzte Wäsche reichen in der Regel 40°C (etwa 25% Energieeinsparung gegenüber 60°C !
  • Achten Sie beim Kauf neuer Geräte auf die Energieeffizienzklasse u. auf die Angaben der voraussichtlichen Betriebskosten.

Beim Heizen

  • Kurz und gründlich lüften, danach die Fenster wieder schließen.
  • Heizkörper nicht abdecken oder zustellen, da die erwärmte Luft sonst nicht frei aufsteigen kann.
  • "Luftpolster" im Heizkörper die sich in der heizfreien Zeit bilden können beseitigen. (Wenn trotz aufgedrehtem Thermostat der Heizkörper nicht richtig warm wird. Abhilfe: Entlüftungsventil öffnen, Gefäß darunter stellen, warten bis keine Luft mehr kommt, Ventil wieder schließen).
  • Räume nicht überheizen.
  • Räume nur bei Bedarf heizen (z.B. Gästezimmer).
  • Luftbefeuchter anbringen. Ausreichend feuchte Luft wirkt wärmer als trockene und ist außerdem gesünder.
  • Durch bauliche Maßnahmen, wie verbesserte Wärmedämmung der Außenwände, des Dachbodens und des Kellers sowie durch wärmeschutzverglaste Fenster, können die größten Energie-Einsparungen erzielt werden.

Beleuchtung

  • 90% des aufgenommen Stromes wird in Wärme umgewandelt. Energiesparlampen verbrauchen rund 80% weniger Strom als normale Glühlampen.

Im Bad

  • Ein Vollbad kostet etwas dreimal so viel Energie und Wasser wie 6 Minuten duschen. Beim Einbau von Sparduschköpfen oder Durchflußbegrenzern wird noch mehr gespart.
  • Tropfenden Wasserhahn so schnell wie möglich zudrehen oder erneuern lassen. Im Jahr werden 2000 Liter Wasser bei 10 Tropfen pro Minute verschwendet.
  • Einhebelmischer ermöglichen ein schnelleres Regulieren der Wassertemperatur und vermeiden langes "Laufenlassen" bis die Wunschtemperatur eingestellt ist. Thermostat-Armaturen lassen sich bequem auf die Wunsch-Temperatur einstellen und halten diese auch bei schwankendem Wasserdruck konstant.
  • Wassersparende Toilettenspülkästen mit Doppeldrücker oder Rückstellmöglichkeit einbauen oder nachrüsten. Verringert die meist benötigte Wassermenge deutlich und ermöglicht so Einsparungen bis zu 50 Prozent.

Kühlen und Gefrieren

  • Darauf achten, dass die Reifeschicht (Eis) nicht zu dick ist. Je dicker die Reifeschicht ist, um so mehr muss das Gerät arbeiten. Oft schließt dadurch die Tür des Gefrierfachs nicht mehr luftdicht ab und es muss ständig "neue" Luft abgekühlt werden und es bildet sich noch mehr Eis.
  • Lebensmittel sollten erst abgekühlt werden, bevor sie in den Kühlschrank bzw. in das Gefrierfach gestellt werden.
  • Eine Lagertemperatur von +8°C im Kühlschrank und -18°C im Gefriergerät reichen im Allgemeinen völlig aus. Je tiefer die Temperatur, um so mehr Energie muss aufgewendet werden, um sie zu halten.
  • Im Urlaub den Kühlschrank auf kleinste Stufe laufen lassen oder ganz ausschalten. Im zweiten Falle muss die Tür offen bleiben, um Schimmelbildung zu vermeiden.
  • Gehen Sie sicher, dass die Zirkulation der Abluft gewährleistet ist (Vermeidung eines Wärmestaus). Die Lüftungsgitter nicht verstellen (Zu- und Abluft).  
 

 

 

Mitglied der Elektroinnung München

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